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Themenfelder

Forschungsprojekte

Für die Vermittlung von Lernzielen, die sich auf Wissen (Knowledge) und Fertigkeiten (Skills) beziehen, existieren international, aber auch an der MedUni Wien bereits zahlreiche etablierte Ansätze, deren Wirksamkeit in vielen Studien bestätigt wurden.

Kaum etablierte Ansätze gibt es jedoch, wenn es um die Vermittlung von attitudinalen Lernzielen (z.B: Haltung gegen über PatientInnen, Haltung gegenüber anderen Teammitgliedern, empathische Kommunikation) geht. Wirksamkeitsstudien sind ebenfalls rar. Größtes Manko in der Konzeption und Evaluation didaktischer Elemente für attitudinale Lernziele ist die kaum vorhandene bzw. wenig rezipierte theoretische Basis.

Die Erweiterung der theoretischen Basis für die Konzeption didaktischer Elemente zu attitudinalen Lernzielen ist daher ein vordringliches Ziel dieses Projektes, wobei der Fokus hierbei auf Empathie in der ÄrztInnen-/PatientInnen-Kommunikation eingeschränkt wird.

Laufende Projekte:

Linking medical undergraduate students' intention to perform empathic behavior (based on the theory of planned behavior) with observable empathic behavior (Leitung: Ingrid Preusche)

Aktuelle Präsentationen zum Thema:

Preusche, I. (2014). What do we need for shaping the intention to show empathic behavior? Using the Theory of Planned Behavior (TPB) for identifying relevant factors for medical undergraduate students. Paper presented at the Grazer Conference (3.-5.4.2014), Salzburg.

Preusche, I. (2012). Was ist für empathisches Verhalten aus Sicht von Medizinstudierenden vor der ersten Famulatur wesentlich? Eine qualitative Pilotstudie unter Anwendung der Theorie des geplanten Verhaltens Paper presented at the GMA Jahrestagung 2012,, Aachen, Germany.

Students‘ weakness in self-judging performance impacts learning negatively. This is a problem when learning and practice is done in a self-directed fashion as it is required for successful lifelong learning. Although research provides ideas on improving self-judgment accuracy, getting a clear picture on what might work and how and why for self-judging one’s performance when practising all sort of skills is currently not possible. Theoretical models on accuracy of self-judgment are needed to develop suitable interventions improving self-judging accuracy. 

Laufende Projekte:

How do medical undergraduates infer a self-judgment when practicing information gathering with simulated patients?  (Leitung: Michaela Wagner-Menghin)

Aktuelle Präsentation zum Thema:

Wagner-Menghin, M, Merrienboer, J., & DeBruin, A. (2014). A metacognitive perspective on self-judgments in practicing history taking. Paper presented at the Grazer Konferenz (3.-5. April).

Die von führenden Medical Schools etablierten und anerkannten Lehr- und Prüfungsmethoden können an der MedUni Wien z.B. aufgrund großer Studierendenzahlen und damit verbundener Ressourcenknappheit nicht unmittelbar umgesetzt werden.

Medical Education an der MedUni Wien steht daher vor der Herausforderung, Methoden wie z.B. „OSCE“, „Training anhand von SimulationspatientInnen“, „Blended-Learning-Szenarien“ kritisch zu reflektieren und konstruktiv weiterzuentwickeln.

Laufende Projekte:

Einsatz von Lehrvideos für den Unterricht in ärztlicher Gesprächsführung (Leitung: Michaela Wagner-Menghin)

Im Rahmen des Projektes erfolgt eine Beteiligung am Projekt DocCom-deutsch, das für den deutschsprachigen Raum, nach dem Vorbild des englischsprachigen Projekts DocCom „Enhancing Communication in Healthcare“, Videomaterial zum Einsatz im Unterricht für Ärztliche Gesprächsführung erstellen will.

Abgeschlossene Projekte:

Implementierung eines multimethodischen, adaptiven Ansatzes zur Überprüfung praktischer Fertigkeiten für den Einsatz in den Curricula der MedUniWien. (Leitung: Michael Schmidts)  

Link zu Folien von Schmidts später möglich.

Entwicklung eines Rater Trainings für Praktische Prüfungen (Leitung: Ingrid Preusche)

Preusche, I., Schmidts, M., & Wagner-Menghin, M. (2012). Twelve tips for designing and implementing a structured rater training in OSCEs. Medical Teacher, 34(5), 368-372.