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SimulationspatientInnen-Programm (SPP)

Kommunikation mit KollegInnen, PatientInnen und Angehörigen zählen zu den Kernkompetenzen von Ärztinnen und Ärzten. Zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen die Auswirkung der Kommunikation auf die Zufriedenheit der PatientInnen und ÄrztInnen. Im Medizin Curriculum Wien ist die Ausbildung kommunikativer Kompetenzen angehender MedizinerInnen verpflichtender Bestandteil des Studienplans.

Um die Übungssituation des Arzt-PatientInnen-Gesprächs so realitätsnahe wie möglich zu gestalten, trainieren die Studierenden der Medizinischen Universität Wien im Kommunikationsunterricht das patientinnenzentrierte Gespräch im Rollenspiel mit SimulationspatientInnen .

SimulationspatientInnen sind (professionelle) SchauspielerInnen, die dazu ausgebildet sind, PatientInnen-Rollen mit deren Krankheits- und Lebensgeschichte darzustellen und im Kommunikationsunterricht der medizinischen Lehre (Medizin Curriculum Wien) im Rahmen der Ausbildung der kommunikativen Fähigkeiten und Fertigkeiten der Studierenden eingesetzt werden. Eine weitere zentrale Aufgabe der SimulationspatientInnen ist das konstruktive Feedback (Rückmeldung über ein geführtes Gespräch), das den Studierenden im Anschluss an das Gespräch übermittelt wird. Das unmittelbare, konstruktive Feedback dient zur Selbstreflexion und zur Weiterentwicklung der kommunikativen Kompetenzen. Durch das Feedback können die angehenden MedizinerInnen ihr eigenes Gesprächsverhalten differenziert wahrnehmen und neu bewerten.

Mag.a Eva Trappl

Leitung SimulationspatientInnen-Programm

eva.trappl@meduniwien.ac.at

Medizinische Universität Wien
Teaching Center
Spitalgasse 23, BT 87, 1090 Wien